vorgestern
Lawinenlagebericht
vom Freitag, den 27.04.2012, um 07:30

Markanten tageszeitlichen Anstieg der Lawinengefahr beachten!
Beurteilung der Lawinengefahr
Bis in die frühen Vormittagsstunden hinein herrscht in den Regionen entlang des Alpenhauptkammes oberhalb etwa 2800m erhebliche Lawinengefahr, darunter ist diese mäßig. In den übrigen Regionen ist die Gefahr allgemein mäßig. Allerdings steigt die Lawinengefahr mit dem deutlichen Temperaturanstieg sowie der Sonneneinstrahlung rasch an und wird in allen Höhenlagen erheblich. Aufpassen heißt es heute einerseits auf kürzlich entstandene Triebschneeansammlungen v.a. oberhalb etwa 2800m vermehrt im sehr steilen, kammnahen Gelände der Exposition WNW über N bis ONO. Dort können Schneebrettlawinen noch durch geringe Zusatzbelastung ausgelöst werden. Weitere Stellen, an denen es zu Schneebrettlawinen kommen kann betreffen v.a. Höhenbereiche zwischen etwa 2300m und 2600m, wo am frühen Vormittag durch große, später dann durch geringe Zusatzbelastung Lawinen ausgelöst werden können. Im schattigen Gelände betrifft dies v.a. sehr steilen, schneearme Hänge. Mit der zunehmenden Durchnässung der Schneedecke werden im Tagesverlauf dann in allen Höhenlagen vermehrt aus besonnten, sehr steilen Hängen zahlreiche Nassschneerutscher und nasse Lockerschneelawinen zu beobachten sein. Auf Wiesenhängen ist dort, wo bereits Risse in der Schneedecke vorhanden sind, mit vereinzelten Gleitschneelawinen zu rechnen. Touren sollten heute unbedingt rechtzeitig beendet werden!

Schneedeckenaufbau
Die Temperaturreserven innerhalb der Schneedecke werden geringer. Das heißt, dass die nächtliche Ausstrahlung nur zu einer kurzfristigen Stabilisierung der Schneedecke während der Morgenstunden führt. Rasch wird die in tiefen und mittleren Höhenlagen sowie in steilen besonnten Hängen im Altschnee bereits feuchte Schneedecke weiter durchnässt und dadurch destabilisiert. Als mögliche Gleitflächen für Schneebrettlawinen kommen derzeit einerseits eine dünne kantige Schicht auf einem oberflächennahen Schmelzharschdeckel insbesondere in Höhenbereichen zwischen 2300m und 2600m in Frage. Weiters findet man bodennahen Schwimmschnee in sehr steilen, schneearmen Schattenhängen vermehrt in den Regionen entlang des Alpenhauptkammes.
Alpinwetterbericht der ZAMG-Wetterdienststelle Innsbruck
Allgemeine Wetterlage: Eine Tiefdruckzone liegt über Westeuropa. An seiner Vorderseite wird mit einer Südwestströmung sehr warme Luft zu den Alpen geführt. Diese Konstellation hält bis übers Wochenende hinaus an. Mit Drehung auf Süd gehen die Temperaturen ab Sonntag wieder etwas zurück und Wolken bekommen eine Chance. Bergwetter heute: Auf den Bergen ist der Südwind weniger stark als gestern. Dazu gibt es viel Sonnenschein und für April außergewöhnlich hohe Temperaturen. Die Nullgradgrenze steigt über 3500m. Temperatur in 2000m 6 bis 13 Grad, in 3000m 2 bis 6 Grad. Mäßiger, in Föhnschneisen starker Südwestwind.
Tendenz
Unverändert markanter tageszeitlicher Anstieg der Lawinengefahr.
[Autor: Patrick Nairz]
gestern
Lawinenlagebericht
vom Samstag, den 28.04.2012, um 07:30

Neuerlich rascher Anstieg der Lawinengefahr! Touren unbedingt rechtzeitig beenden!
Beurteilung der Lawinengefahr
Die Lawinengefahr unterliegt auch heute wieder einem markanten tageszeitlichen Gang. In den frühen Vormittagsstunden ist die Gefahr mäßig und steigt mit der rasch voranschreitenden Durchnässung der Schneedecke ebenso rasch zumindest unterhalb von 3000m auf erheblich an. Neben kürzlich entstandenen Triebschneeansammlungen in sehr steilen, kammnahen, schattigen Hängen oberhalb etwa 2800m ist im Tagesverlauf dann zunehmend auf Nassschneelawinen zu achten. Wir erwarten v.a. nasse Lockerschneelawinen aus extrem steilen, besonnten Hängen. Lockerschneelawinen können heute zunehmend auch tiefere Schichten mitreißen und somit mittlere Größe erreichen. Weiters ist auf Gleitschneelawinen auf steilen Wiesenhängen v.a. dort zu achten, wo sich bereits Risse in der Schneedecke gebildet haben. Weitere Gefahrenbereiche betreffen zudem sehr steiles Gelände zwischen etwa 2300m und 2600m. Schattseitig können dort Schneebrettlawinen vermehrt in den Regionen entlang des Alpenhauptkammes an eher schneearmen Stellen bis zum Boden, in den übrigen Expositionen in einer oberflächennahen Schmelzharschschicht ausgelöst werden. Am frühen Vormittag benötigt man dazu große, später nur mehr geringe Zusatzbelastung.

Schneedeckenaufbau
Die in tiefen und mittleren Höhenlagen sowie in steilen, besonnten Hängen feuchte bzw. nasse Schneedecke konnte sich über Nacht oberflächig nur in größeren Höhen gut verfestigen. Ansonsten findet man einen dünnen Bruchharschdeckel. Bedeutsam ist heute die rasche Durchnässung und der dadurch bedingte Festigkeitsverlust der Schneedecke im Tagesverlauf. Als Gleitflächen für Schneebrettlawinen kommen derzeit v.a. in einem Höhenbereich zwischen etwa 2300m und 2600m eine dünne, kantige Schicht auf einem oberflächennahen Harschdeckel sowie bodennaher Schwimmschnee in sehr steilen, schneearmen, schattigen Hängen in Frage. Der starke Wind wird den Durchfeuchtungsprozess in windexponierten Hängen verlangsamen, was allgemein als positiv zu werten ist.
Alpinwetterbericht der ZAMG-Wetterdienststelle Innsbruck
Allgemeine Wetterlage: Mit Heranrücken eines Tiefs über Westeuropa verstärkt sich die Südströmung über den Alpen. Es ist sehr warm. Anfangs kommender Woche schwächt sich die Südströmung ab. Bei dann nur mehr geringen Druckunterschieden und sinkenden Temperaturen wird es labil. Bergwetter heute: Meist sonniges Wetter mit einigen harmlosen Wolken, um den Hauptkamm einzelne Föhnwolken. Die Fernsicht kann durch Saharastaub etwas eingeschränkt sein. Es wird immer windiger! Temperatur in 2000m 9 bis 14 Grad, in 3000m um 6 Grad. Der Südwind wird tagsüber immer stärker, in exponierten Lagen stürmisch mit Potential für Orkanböen kommende Nacht.
Tendenz
Keine wesentliche Änderung der Situation. Weiterhin klassische Frühjahrsverhältnisse mit einem markanten tageszeitlichen Anstieg der Lawinengefahr.
[Autor: Patrick Nairz]
heute
Lawinenlagebericht
vom Sonntag, den 29.04.2012, um 07:30

Voraussichtlich letzter Lawinenlagebericht der Saison - meist erhebliche Lawinengefahr!
Beurteilung der Lawinengefahr
Es herrschen zunehmend ungünstige Verhältnisse. Die Lawinengefahr ist bereits am Vormittag unterhalb etwa 2500m erheblich, darüber während der frühen Vormittagsstunden noch mäßig. Mit der Tageserwärmung und der zunehmend diffusen Strahlung wird die Lawinengefahr zumindest unterhalb etwa 3000m allgemein auf erheblich ansteigen. Wir erwarten wieder zahlreiche nasse Lockerschneelawinen aus extrem steilem, vermehrt besonnten Gelände vor allem dort, wo wenig Wind weht. Starker Wind kühlt die Schneedecke nämlich ab und wirkt sich somit positiv auf die Lawinensituation aus. Neben Lockerschneelawinen können auch noch Schneebrettlawinen ausgelöst werden. Dies ist einerseits v.a. in hochalpinen Regionen, also typischerweise oberhalb etwa 3000m, im sehr steilen, kammnahen und schattigen Gelände der Fall, wo kürzlich entstandener Triebschnee insbesondere durch große Belastung gestört werden kann. Weiters können Schneebretter v.a. noch im schattigen, sehr steilen, eher schneearmen Gelände oberhalb etwa 2300m bereits durch geringe Zusatzbelastung ausgelöst werden. Bei Erwärmung ist dies ebenso spontan möglich. Weiters ist auf Gleitschneelawinen auf steilen Wiesenhängen zu achten.

Schneedeckenaufbau
Die Schneequalität wird von Tag zu Tag schlechter. Während einer zumindest teilweise bewölkten und sehr warmen Nacht kühlte die Schneedecke kaum mehr aus. Diese wird zunehmend nass. Schwachschichten für Schneebretter findet man v.a. im sehr steilen, schneearmen, schattigen Gelände oberhalb etwa 2300m, hochalpin zum Teil noch eine Grenzfläche zwischen kaltem, lockeren Schnee und frischem Triebschnee sowie Schwimmschnee in Bodennähe vom Frühwinter.
Alpinwetterbericht der ZAMG-Wetterdienststelle Innsbruck
Allgemeine Wetterlage: In Zusammenhang mit einem Tief über Westfrankreich liegt Tirol in einer Südströmung. Dieses Tief zieht nächste Woche auf den Atlantik hinaus. Über Mitteleuropa herrschen dann geringe Druckunterschiede. Mit kühlerer Luft wird es dann labil. Bergwetter heute: Der Föhnsturm auf den Bergen wird nur langsam schwächer. Die Sonne ist immer wieder vertreten, auch wenn sie des Öfteren von höheren Wolken gedämpft wird. Am Hauptkamm und südlich davon bildet sich zudem Staubewölkung aus, ein Schauer ist hier vor allem am Nachmittag nicht auszuschließen, am wahrscheinlichsten zwischen Silvretta, Brenner und Ortler. Temperatur in 2000m 6 bis 10 Grad, in 3000m 0 bis 3 Grad. Der stürmische Südwind lässt nur langsam nach.
Tendenz
Auch während der kommenden Woche dominieren eher ungünstige Verhältnisse bei meist erheblicher Lawinengefahr. V.a. bei diffuser Strahlung können zahlreiche nassse Lockerschneelawinen abgehen. An dieser Stelle noch ein großes DANKE an alle Wintersportler und Experten, die uns während der vergangenen Wintersaison mit Rückmeldungen versorgt haben!
[Autor: Patrick Nairz]
aktuelle(s) gm
aktuelle(s) gm
Hier finden Sie die tagesaktuell gültigen Gefahrenmuster (gm), wobei wir maximal bis zu drei gm auswählen. Jenes, welches zuerst angeführt wird, ist bedeutsamer als die folgenden Gefahrenmuster. Bei stabilen Verhältnissen werden keine Gefahrenmuster dargestellt.
Eine Beschreibung aller Gefahrenmuster finden Sie hier.
gefahrenmuster (gm) 10 - frühjahrssituation
Eine besondere Herausforderung für den Wintersportler, aber auch für Lawinenprognostiker sowie Lawinenkommissionsmitglieder stellt das Frühjahr dar. Selten liegen "sicher" und "gefährlich" zeitlich so eng beieinander, selten ist somit auch die Bandbreite der während eines Tages ausgegebenen Gefahrenstufen so groß. Einerseits ist die Lawinengefahr kaum einmal leichter einzuschätzen als bei stabilen Firnverhältnissen, andererseits werden aber auch kaum jemals während eines Winters so große Lawinenabgänge verzeichnet wie während kritischer Frühjahrssituationen.
Dabei spielt neben dem Schneedeckenaufbau das zum Teil komplexe Wechselspiel aus Lufttemperatur, Luftfeuchte, Strahlungseinfluss und Wind eine entscheidende Rolle. Für den Wintersportler sind zeitliche Disziplin sowie Flexibilität bei der Tourenplanung gefragter denn je.
Ein typisches Lawinenereignis zu diesem gm finden Sie hier10.

gefahrenmuster (gm) 2 - gleitschnee
Schnee gleitet bevorzugt auf steilen, glatten Flächen talwärts. Dabei bilden sich Gleitschneemäuler, also gut sichtbare, teilweise mehrere Meter tiefe Risse in der Schneedecke. Solche Gleitschneemäuler gelten entgegen einer alten, leider schwer auszurottenden "Lehrmeinung" nicht als günstige, sondern durchwegs als ungünstige Kriterien hinsichtlich eines möglichen Lawinenabgangs. Ein Gleitschneemaul deutet auf die Möglichkeit einer Gleitschneelawine hin, sagt jedoch nichts darüber aus, ob und wann die Schneemasse tatsächlich als Gleitschneelawine abgeht. Gleitschneelawinen zählen hinsichtlich des Abgangszeitpunktes zu den am schwierigsten vorhersagbaren Lawinen, weil diese auch bei allgemein stabilen Schneeverhältnissen zu jeder Tages- und Nachtzeit, sowohl am kältesten als auch am wärmsten Tag des Winters abgehen können. Zudem sind Gleitschneelawinen nicht durch Zusatzbelastung auszulösen.
Ein typisches Lawinenereignis zu diesem gm finden Sie hier2.

gefahrenmuster (gm) 7 - schneearme bereiche in schneereichen wintern
In schneereichen Wintern passieren normalerweise deutlich weniger Lawinenunfälle als in schneearmen Wintern, weil der Schneedeckenaufbau im Allgemeinen günstiger ist. Dennoch beobachtet man auch in schneereichen Wintern regelmäßig das Phänomen, dass aufgrund vorherrschender Wetterlagen windexponierte Hänge relativ schneearm sind. Dementsprechend ungünstiger gestaltet sich dort der Schneedeckenaufbau, und umso wahrscheinlicher werden genau dort Lawinen von Wintersportlern ausgelöst.
Ein typisches Lawinenereignis zu diesem gm finden Sie hier7.

Neuigkeiten
Neuigkeiten
Neue Lawineninformations Plattform Online

Unser neues Lawinen-Info-System ist ab jetzt online!
Auf lawis.at findet ihr aktuelle Daten der Messstationen, Schneeprofile und Infos zu Lawinenereignissen.
Neue Wetterstationen ergänzen das Messnetz (27.1.12)

In zwei Regionen haben wir die Stationsanzahl erhöht. Einerseits können ab sofort über unsere Homepage die Daten der Wetterstation Seefeld: Rosshütte eingesehen werden, andererseits liefert uns die neue Windstation Neustift: Stubaier Gletscher - Schaufeljoch Daten aus der Region der Südlichen Stubaier- und Ötztaler Alpen.
Im Winter kann es jedoch immer wieder passieren, dass aufgrund von Witterungseinflüssen Fehler in der Datenübertragung von den Wetterstationen zum Server auftreten. Außerdem können vereinzelte Sensoren fehlerhafte Werte liefern. Wir sind bemüht die Fehler zeitnah zu beheben, bitten aber bis zu diesem Zeitpunkt um Verständnis. Zudem können auch Daten benachbarter Stationen entsprechend interpretiert werden.
Neue Wetterstation: Medrig - Zeinis (22.11.11)

Seit wenigen Tagen liefert die neue Schneestation Medrig-Zeinis (Gemeinde See) aktuelle meteorologischen Messwerte. Damit kann die Wettersituation im Paznauntal noch genauer eingeschätzt werden.
Winterbericht 2010/11 erschienen (08.11.11)

Vor wenigen Tagen veröffentlichte die Arbeitsgemeinschaft der österreichischen Lawinenwarndienste einen gemeinsamen Winterbericht für die Saison 2010/11. Natürlich sind die druckfrischen Exemplare ab sofort erhältlich.
Weitere Informationen dazu finden Sie unter Winterbericht.
Wetterstationsangebot in Osttirol erweitert (08.11.11)

In Zusammenarbeit mit dem Hydrographischen Dienst Tirol konnte unser Messnetz in Osttirol weiter ausgebaut werden. Seit wenigen Wochen liefern die Stationen Connyalm (Gemeinde Obertilliach) und Compedal (Gemeinde Assling) aktuelle Messwerte zu Temperatur, Wind und Schnee.
Weitere topaktuelle Daten des umfangreichen Messnetzes finden Sie unter Messstationen.
Die ARGE der österreichischen Lawinenwandienste bei der Alpinmesse 2011 (07.10.2011)

Die Arbeitsgemeinschaft der Lawinenwarndienste Österreichs ist auf der heurigen Alpinmesse vom 5. - 6. November 2011 vertreten.
Wir freuen uns auf euren Besuch bei unserem Stand Nr. 45 Halle 2-OG, Messe Innsbruck.
Daten von Station Rofan wieder verfügbar (11.03.11)

Aktuell wird die Datenübertragung einiger Wetterstationen auf modernste Technik umgestellt.
Aufgrund dieser Umbauarbeiten sind die meteorologischen Daten der Station Rofan (Erfurter Hütte und Dalfazkamm) seit 10.03.2011 wieder topaktuell auf unserer Homepage verfügbar.
"(blatt)form für schnee und lawinen der österreichischen lawinenwarndienste 09/10" erschienen (03.02.2011)
Aufbauend auf der im Herbst 2009 erstmals vom Tiroler Lawinenwarndienst präsentierten "(blatt)form schnee und lawinen" gibt es nun ein Gemeinschaftswerk aller österreichischen Lawinenwarndienste. Lehrreich und spannend lässt man darin nochmals den Winter 09/10 Revue passieren: Ein "Muss" für jeden ambitionierten Wintersportler, der sich außerhalb der gesicherten Pisten aufhält und seinen Horizont über Schnee und Lawinen erweitern möchte. Nicht umsonst wird die "(blatt)form schnee und lawinen" als Lehrbehelf der (Tiroler) Lawinenkommissionsausbildung verwendet.
Zu beziehen ist der Winterbericht über den Shop des Österreichischen Alpenvereins.
Bereits vorab eine Kostprobe? Blitzlichter
Seit Jahreswechsel werden unsere Wochenrückblicke wieder aktuell erstellt (11.01.11)

Der erste Wochenrückblick der heurigen Saison ist online.
Zu finden ist dieser auf unserer Homepage unter Schnee- & Lawineninfo > Wochenrückblick. Direktlink>>
Wetterstationen in der Schlick neu errichtet (03.01.2011)
Kurz vor dem Jahreswechsel wurde die Windstation "Sennjoch" und die Schneestation "Schlicker Alm" im Skigebiet Schlick 2000 neu errichtet.
Die Daten können bereits unter "Messstationen" abgerufen werden.
2. Auflage von "lawine. Die 10 entscheidenden Gefahrenmuster erkennen" (20.12.2010)
Aufgrund der großen Nachfrage wurde bereits die 2. Auflage des Buches "lawine. Die 10 entscheidenden Gefahrenmuster erkennen" gedruckt. Die Bücher werden ab Mittwoch, dem 22.12.2010, in allen Österreichischen Buchhandlungen erhältlich sein. Auch Amazon liefert die bestellten Bücher rechtzeitig vor Weihnachten aus.
Neue Android-Applikation erhältlich! (17.12.2010)
Seit heute kann unser Service auch mit Android-Handys genutzt werden.
Eine brandneue Applikation mit einer Vielzahl an Möglichkeiten wurde geschaffen - es können die aktuellen Lawinengefahrenstufen, Kartendarstellungen und weitere Zusatzinformationen mobil abgerufen werden.
Die Besonderheiten daran: Die Daten sind am Berg nach zuvor erfolgtem Download auch ohne Netz jederzeit abrufbar! Automatische Warnung, wenn in der ausgewählten Region ein frei wählbarer Schwellenwert der Gefahrenstufe überschritten wird.
Als Zusatzservice sind zudem ein Hangneigungsmesser und Kompass integriert! (zum Download)

Mit nebenstehendem QR-Strichcode gehts direkt zur App im Android-Market.
Kurzanleitung für Android-Neulinge:
1) Barcode-Scanner (kostenlos) vom Android-Market herunterladen und installieren
2) QR-Strichcode mit Handykamera einscannen
3) Android-App wird automatisch ermittelt und angezeigt
iPhone-Applikation verfügbar! (17.12.2010)
Den vielen Nutzern von iPhone-Geräten können wir in diesem Winter einen zusätzlichen Service bieten.
Unsere wichtigsten Informationen konnten in eine Applikation eingebunden werden - somit stehen den iPhone-Nutzern Lawinengefahrenstufen, Kartendarstellungen und Informationen aus dem Lawinenlagebericht immer abrufbar bereit.
Einfach ausprobieren! (zum Download)
Lawinenlagebericht goes facebook (17.12.2010)
Für alle facebook-User gibts eine tolle Nachricht: Der Lawinenwarndienst Tirol stellt den aktuellen Lagebericht nun auch via facebook (in Partnerschaft mit SnowHow) zur Verfügung.
Sucht einfach beim nächsten facebook-Einstieg nach "SnowHow" und informiert euch über die aktuelle Lawinengefahrensituation, besonders vor einem Ausflug ins freie alpine Gelände! (facebook-link)
Anleitung Geländeneigungskarten online (03.12.2010)
Seit heute befindet sich auf der Seite "Geländeneigungen" eine kompakte Anleitung für die optimale Benützung dieser TIRIS-Anwendung.
Lawinengefahrenmuster als zusätzliches Service (29.11.2010)

Zur noch besseren Einschätzung der Lawinengefahr finden Sie einen neuen Reiter, unter dem die tagesaktuell gültigen Gefahrenmuster (gm) angeführt werden.
Lawine. Die 10 entscheidenden Gefahrenmuster erkennen (Nov. 2010)

Neues Praxishandbuch von Rudi Mair und Patrick Nairz
Dieses Buch stellt anhand von konkreten Lawinenunfällen zehn entscheidende Gefahrenmuster im typischen Verlauf eines Winters vor.
Was sind die speziellen meteorologischen Verhältnisse im Früh-, Hoch- und Spätwinter oder im Frühjahr? Wie wirken sie sich auf die Schneedecke aus? Und vor allem: Welche Risikomomente entstehen daraus? Kurze, prägnante Wissensblöcke, die aussagekräftige Bebilderung und das aufwändige Layout erschließen das Fachwissen optimal.
Durch den Rückbezug auf typische, tatsächlich stattgefundene Unfälle werden immer wiederkehrende Gefahrenmuster erkennbar - und falsche Entscheidungen vermeidbar.
Der Tyrolia-Verlag ermöglicht Ihnen hier einen Blick ins Buch zu werfen und das Buch zu bestellen.








